Stefan Enste

Vorträge

 
 

Im Bereich der Erwachsenenbildung habe ich in den vergangenen Jahren Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen erarbeitet. Im Bereich der Volkshochschule und der kirchlichen Bildungsarbeit sind diese Vorträge zum Einsatz gekommen.

Meist habe ich hier etwas aufwändigere Beamer-Präsentationen erarbeitet, da ich festgestellt habe, dass sich mit dieser technischen Unterstützung auch kompliziertere Sachverhalte sehr gut darstellen lassen.

Hier nun eine Liste der Vorträge aus den letzten Jahren.


Bei Interesse an diesen Themen und Vorträgen nehmen Sie doch bitte mit mir Kontakt auf!

 

Vorträge

Stichwörter

Drüggelter Kapelle, Hexen, Religion der Urgeschichte, Oberhagen, Warstein, Belecke, Hirschberg, Allagen, Liturgie, Kartage, Sauerland-Waldroute

Die Drüggelter Kapelle am Möhnesee hat schon seit vielen Jahren, man kann tatsächlich sagen: Seit einigen Jahrhunderten, die Phantasie der Menschen und ihren Forschergeist bewegt. In diesem Vortrag geht es um die Kapelle, ihre interessante und spannende Forschungsgeschichte, die Einordnung des Kapellenbaus in die Zeitgeschichte, um mittelalterliches Bauen als Ausdruck von Bedeutung.

Die Drüggelter Kapelle

Hexen und Hexenforschung sind populär. Und immer wieder tut sich etwas in der Forschung! Es ist noch gar nicht lange her, da versuchten vor allem die beiden großen Konfessionen sich gegenseitig die Schuld für die grausamen Verfolgungen in die Schuhe zu schieben. Im Nationalsozialismus vermutete man geheimes Wissen und Spuren des germanischen Heidentums hinter den Hexen - eine Meinung, die bis heute weit verbreitet ist. In den letzten Jahrzehnten hat es aber interessante neue Ansätze in der Hexenforschung gegeben, die deutlich mehr Licht in das angebliche Dunkel des angeblich mittelalterlichen Treibens bringen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Hexenforschung, mit regionalem Bezug und möchte vor allem die neueren Ansätze aufzeigen, z.B. die klimageschichtlichen Zusammenhänge.

Hexen

Fünfzig Meter über dem Tal der Wäster erhebt sich zwischen Warstein und Suttrop der Höhenrücken des sogenannten Oberhagens. Hier kommen viele interessante Aspekte zusammen: Spuren alten Bergbaus und der alten Eisenverhüttung in Warstein, geologische Besonderheiten und: Ein bemerkenswertes Naturschutzgebiet mit botanischen Besonderheiten (z.B. der Türkenbundlilie). In diesem Vortrag kommen diese unterschiedlichen Aspekte in vielen Bildern zur Sprache.

Der Oberhagen in Warstein

Immer wieder kann man von „Starken Plätzen“ hören und lesen, „Kultplätzen“, „Kraftorten“. Diese Dinge haben Konjunktur, ohne Frage. Ich habe mich damit auseinandergesetzt und mich gefragt, was kann man eigentlich wissenschaftlich verantwortet über die vorchristliche Religion unserer Gegend sagen? Gibt es im weiteren Umfeld von Warstein Orte, von denen angenommen werden kann, dass sie den Menschen vor der Einführung des Christentums in unserer Gegend ,heilig‘ waren? Ich habe daraus einen ausführlichen Kurs gestaltet, der einen etwas tieferen Einblick in das Verständnis von Welt, Recht, Gesellschaft des archaischen Menschen zu geben versucht, der darüber hinaus auch die Frage nach dem religionswissenschaftlichen Zugang zum Phänomen „Heiligtum“ erhellen möchte und - um die ganze Sache einordnen zu können - einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichte des Warsteiner Raumes geben möchte. Den Abschluss bietet jeweils eine Ganztagesexkursion zu Orten der vorchristlichen Religion.

Quellen, Felsen, Opferhöhlen

Schon für das Jahr 938 taucht der Name Beleckes in verschiedenen Chroniken auf, so bei Hrotsvith von Gandersheim als „Baduliki“. Dieser älteste namentlich überlieferte Ortsteil der Stadt Warstein verdient, näher hinzuschauen. In diesem Vortrag geht es um zahlreiche Fragen zur frühen Belecker Geschichte, immer ausgehend von der Frage: Was mag der Ortsname nur bedeutet?

Belecke

Geschichte vom Namen einer Stadt

Der heutige Naturpark Arnsberger Wald hatte schon im Mittelalter eine bewegte Geschichte: Zwischen den Erzbischöfen von Köln und den Grafen von Arnsberg brach ein Streit um die Vorherrschaft in diesem Bereich aus, vor allem um die Vorherrschaft im östlichen Teil des Waldes. Hintergründe und Ablauf dieser Auseinandersetzung sind eng mit der Gründung, oder besser: dem Versuch der Gründung verschiedener Städte verknüpft - Rüthen, Eversberg, Belecke, Warstein, Kallenhardt, Hirschberg und Bergheim. Erst wenn man die lokalpatriotischen Geschichtsverfälschungen einmal beiseite geräumt hat, ergibt sich ein spannendes Bild: Das Ringen um die Vorherrschaft über ein Gebiet, das reich an Bodenschätzen war und das alles in einer Situation klimatischen Umschwungs zur sogenannten „kleinen Eiszeit“.

Mittelalterliche Stadtgründungen im Arnsberger Wald

Ausgerechnet die Liturgie des sogenannten Triduum Sacrum - Gründonnerstag, Karfreitag, Osternacht - hat bei vielen katholischen Christen keinen guten Ruf: Vieles erscheint ungewohnt, unverständlich, lang und langweilig. Leider bleiben den meisten Gottesdienstbesuchern die Bedeutungen von Riten, Zeichen, Lesungen und Texten verborgen, da sie nicht erklärt werden. Dieser Vortrag möchte Hintergründe, Bedeutungen und Entstehungsgeschichte der feierlichen Liturgie der höchsten christlichen Feiertage erhellen, um den Gottesdienstbesuchern den Reichtum dieser Feiern zu erschliessen, letztlich also, um eine aktive Teilnahme an den österlichen Gottesdiensten zu ermöglichen.

Die Liturgie der
Kar- und Ostertage

Im Jahr 2008 wurde die „Sauerland-Waldroute“ eröffnet, ein neuer Wanderweg, der von Iserlohn nach Warstein führt, sich dort gabelt und in einer Nord- und einer Südschleife nach Marsberg zieht. 2009 bin ich der Waldroute auf den beiden Schleifen zwischen Marsberg und Warstein gefolgt, 2010 von Iserlohn nach Warstein. Unterwegs sind viele Fotos entstanden, die Lust auf die Waldroute machen!

Auf der
Sauerland-Waldroute
unterwegs